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agapornis lilianae

Die Heimat der Erdbeerköpfchen liegt in Ostafrika in den Ländern Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia und Simbabwe. Sie leben vorzugsweise in lockeren Akazien-Wäldern an Gewässern auf einer Höhe von unter 1000 m.ü.M. Die Vögel leben in Gruppen von 20 bis 100 Tieren. Sie übernachten oft gemeinsam in grossen Höhlen. Als Nahrung dienen Grassamen, Getreide, Kräuter, Beeren, Knospen und Feigen. Erdbeerköpfchen brüten in Kolonien und legen ihre Nester in Baumhöhlen an. Das Erdbeerköpfchen kann in freier Wildbahn immer noch relativ oft beobachtet werden. Allerdings leiden die Bestände unter der zunehmenden Zerstörung der Lebensräume.

Merkmale

Das Männchen und das Weibchen weisen die gleiche Färbung auf. Der Vorderkopf und die Kehle sind orangerot, das restliche Gefieder ist grün. Im Unterschied zu den sehr ähnlichen Pfirsichköpfchen ist das Bürzelfieder grün. Die Erdbeerköpfchen gehören zu den Agapornis-Arten mit den weissen Augenringen und dem roten Schnabel. Die Körperlänge
beträgt rund 14 cm.

Zucht

Die Erdbeerköpfchen gehören zu den Agapornis-Arten, die sich nicht so einfach züchten lassen.Die Weibchen transportieren im Schnabel Äste und Rindenstreifen in den Nistkasten und bauen das kobelförmige Nest. Erdbeerköpfchen legen vier bis fünf Eier. Nach ungefähr 22 Tagen schlüpfen die Jungen. Oft sind allerdings die Eier nicht befruchtet. Zudem ist die Sterblichkeit der Jungen relativ hoch.