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Agapornis pullarius

Das Verbreitungsgebiet der Orangenköpfchen erstreckt sich von Zentralafrika über Guinea, Angola bis in den Sudan. Die Unterart ugandae kommt auch in Tansania und in Kenia vor. Orangenköpfchen leben in busch und baumreichen Savannen und lichten Wäldern unterhalb von 1400m. Sie leben normalerweise paarweise, in kleinen Familienverbänden oder in kleineren Gruppen. Sie ernähren sich vor allem von Grassamen, Früchten, Beeren und Knospen. Eventuell gehören auch Insektenlarven zu ihren Speisen. Das Orangenköpfchen gilt zurzeit nicht als bedrohte Art. In unseren Zuchten kommt es nur ganz selten vor.

Merkmale

Das Männchen hat ein leuchtend grünes Grundgefieder. Der Vorderkopf, der Scheitel, das Gesicht und die Oberkehle sind orangenrot. Die Unterseite ist gelblich grün, der Flügelrand blau, der Flügelbug und die Unterflügeldecken sind schwarz. Der Oberschnabel ist orangenrot, der Unterschnabel hornfarbig.

Das Weibchen besitzt ein weniger intensives und weniger ausgedehntes Rot im Kopfbereich, Unterflügeldecken sind grün, der vordere Flügelrand gelb.

Die Körperlänge beträgt zwischen 14 und 15 cm.

Zucht

Die Zucht gelingt nur sehr selten. Im Gegensatz zu den anderen Agapornis-Arten sind die frisch geschlüpften Vögel nackt. Nach langjährigen Zuchtversuchen hat man herausgefunden, dass der Nistkasten im Innern auf etwas 27 bis 30 Grad beheizt werden muss. Ausserdem zeigte sich die Haltung in Freivolieren als Haupthindernis, da die Jungvögel nicht wieder in die Nisthöhle zurückkehren und krankheitsanfällig sind.