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Agapornis roseicollis

Der Lebensraum der Rosenköpfchen ist Südwestafrika. In Namibia leben sie dort in bis zu 1600 m.ü.M in eher trockenen Regionen im Umfeld von Wasserstellen. Die Gruppengrösse variiert zwischen fünf und zwanzig Vögeln. Während der Reifezeit wurde aber schon Schwärme aus mehreren huntert Tieren beobachtet. Die Hauptnahrung besteht aus Samen aller Art, in erster Linie Grassamen, die am Boden gesammelt werden. Rosenköpfchen übernachten und brüten oft in Nestern zusammen mit Siedelsperlingen und Webervögeln. Aber auch Felsspalten und Maueröffnungen dienen als Bruthöhlen.

Merkmale

Das Männchen und das Weibchen weisen die gleiche Färbung auf. Die Stirn und der Vorderkopf sind rot gefärbt. Die Kehle , das Kinn und die Wangen haben eine hellrote Farbe. Die Handschwingen sind schwarz und am Rand gelb gesäumt. Die Mitte der unteren Schwanzfedern ist schwarz. Der Rand des Flügelbugs ist gelb der Unterrücken, das Bürzelgefieder und die Oberschwanzdecken sind blau. Der Rest ist grün in unterschiedlichen Schattierungen. Der Schnabel ist hornfarbig mit einer braunschwarzen Spitze. Die Körperlänge beträgt zwischen 17 und 18 cm. Rosenköpfchen existieren mittlerweile als Farbmutationen in vielen Farben. Es gibt kaum mehr "reine" Roseicollis.

Zucht

Rosenköpfchen lassen sich leicht züchten. Sie nisten auch in Gruppen. Rinden- und Astteile werden in das Federkleid gesteckt und in den Nistkasten transportiert. Sie legen vier bis sechs Eier. Nach ungefähr 22 Tagen schlüpfen die Jungen.