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Agapornis nigrigenis

Das Russköpfchen hat ein eher kleines Verbreitungsgebiet, das nur etwa 6000 m2 im Südwesten Sambias umfasst. Dei Vögel halten sich bevorzugt in im bewaldeten Flachland in der Nähe von Flüssen auf. Russköpfchen leben in Gruppen oder in kleinen Schwärmen von wenigen Dutzend Tieren. Sie ernähren sich vorwiegend von Samen, Getreide, Blüten, Knospen und Beeren. Die Bevölkerung ächtet Russköpfchen, weil sie manchmal grosse Ernteschäden anrichten. Nicht nur deshalb sind die Bestände der Russköpfchen in ihrer Heimat bedroht. Von den massiven Wildfänge Anfang des letzten Jahrhunderts haben sich die Populationen offenbar nie mehr richtig erholt.

Merkmale

Das Männchen und das Weibchen weisen die gleiche Färbung auf. Die Stirn und der vordere Oberkopf sind braun und leicht mit rot durchzogen. Das Kinn, die Kehle, die Wangen und die Handschwingen sind dunkelbraun, der Kehlfleck ist orange, der Rand des Flügelbugs ist gelb, die Unterseite des Schwanzgefieders ist in der Mitte schwarz. Sie unterscheiden sich von den ähnlichen Schwarzköpfchen durch das grüne Bürzelgefieder. Die Russköpfchen gehören zu den Agapornis-Arten mit den weissen Augenringen und dem roten Schnabel. Die Körperlänge beträgt rund 14 cm.

Zucht

Die Zucht von Russköpfchen ist nicht allzu schwierig. Das Weibchen baut das Nest aus Rinden und Blättern, die es im Schnabel transportiert. Das Nest wird selbst dann weitergebaut, wenn die Jungen geschlüpft sind. Das Gelege besteht in der Regel aus vier bis fünf Eiern, die 22 Tage ausgebrütet werden.