
Wie der Name sagt, leben die "Tarantas" im Hochland von Äthiopien und Eritrea in Höhen zwischen 1500 bis 3000 m.ü.M. Die Bergpapageien leben in ihrer Heimat in Schwärmen in waldreichen Gebieten. Sie leben in Familien von drei bis acht Tieren. Sie bevorzugen die Kronen der hohen Bäume. Die Nächte verbringen Bergpapageien gerne in Baumhöhlen. Die Nahrung besteht aus Samen, Beeren und Früchten.
Merkmale:
Beim Männchen sind die Stirn, die Augenringe und der vordere Oberkopf rot, die Handdecken und der untere Teil des Schwanzgefieders sind schwarz, die Handschwingen dunkelbraun. Das restliche Gefieder ist grün. Bei Weibchen ist kein rot im Gefieder vorhanden. Beide haben aber einen roten Schnabel.
Zucht
Die Zucht von Bergpapageien ist anforderungsreich und erfordert oft viel Geduld. Die ersten Bruten misslingen oft. Wenn es aber einmal funktioniert hat, treten später kaum mehr Probleme auf. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen bauen die Bergpapageien im Nistkasten kein richtiges Nest. Höchstens ein paar dünne Rindenreste dienen als minime Unterlage. Das Gelege besteht aus vier bis fünf Eiern. Die Brutzeit dauert mit 24 bis 26 Tage relativ lange. Auch die Nestlingszeit dauert mit 38 bis 40 Tage länger als bei anderen Agaporniden.
